Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden, kurz beantwortet. Fehlt Ihre Frage, schreiben Sie uns.
Was kostet Simple Time Tracker?
4,99 € Grundgebühr im Monat plus 1,99 € je aktivem Benutzer. Ein Team mit zehn Benutzern zahlt also 24,89 € im Monat. Alle Funktionen und die App sind enthalten, es gibt keine Tarifstufen und keine Einrichtungsgebühr.
Bei jährlicher Zahlung zahlen Sie 10 statt zwölf Monate. Alle Beträge sind Endpreise, nach § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Preisstand Oktober 2026.
Wer zählt als Benutzer?
Jede aktive Person Ihres Mandanten, gleich welche Rollen sie hat. Eine Leitung, die auch selbst stempelt, zählt einmal. Eingeladene Personen, die die Einladung noch nicht angenommen haben, und deaktivierte Benutzer zählen nicht.
Wie bekomme ich einen Zugang?
Mit einer kurzen E-Mail an kontakt@simpletimetracker.de: Firma, ungefähre Benutzerzahl, Name und E-Mail-Adresse des ersten Admins und die gewünschte Zahlweise. Wir legen den Mandanten an, der Admin bekommt eine Einladung.
Bei der ersten Anmeldung richtet der Admin den zweiten Faktor ein und legt den ersten Standort an. Danach lädt er das Team ein. Eine Selbstregistrierung gibt es nicht.
Für wen ist das gedacht?
Für Betriebe, die Arbeitszeiten heute in Excel oder auf Papier führen und dabei mehrere Standorte, Abteilungen oder Leitungen haben. Simple Time Tracker übernimmt die Regeln, Rechte und Freigaben, die eine Tabelle nicht kennt.
Auch für Betriebe, die Projektzeiten an Kunden abrechnen: Aus den abrechenbaren Buchungen entsteht die Rechnung mit E-Rechnung.
Brauchen alle ein Smartphone?
Nein. Die App gibt es im App Store und bei Google Play, die Web-Anwendung läuft in jedem aktuellen Browser, auch am PC. Wer kein privates Smartphone für die Arbeit nutzen möchte, stempelt im Browser. Ein gemeinsames Stempel-Terminal gibt es nicht.
Was passiert ohne Netz?
In der App gehen Kommen, Gehen, Pause und Projektwechsel auch offline. Die App speichert die Stempel mit der Uhrzeit des Geräts und überträgt sie automatisch, sobald wieder Netz da ist. Weicht die Uhr des Geräts ab oder überschneiden sich Einträge, markieren wir das zur Klärung. Überschrieben wird nie etwas.
Erfüllt das die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung?
Simple Time Tracker erfasst Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit, wie es das Bundesarbeitsgericht seit dem Beschluss 1 ABR 22/21 verlangt, und bewahrt sie mindestens zwei Jahre auf (§ 16 Abs. 2 ArbZG). Für deutsche Standorte weisen wir auf Verstöße gegen Höchstarbeitszeit, Pausen und Ruhezeit hin.
Maßgeblich ist das geltende Arbeitszeitgesetz, Stand Oktober 2026. Ändert es sich, ziehen wir nach. Die Verantwortung für die Einhaltung bleibt beim Arbeitgeber.
Können wir unsere Excel-Daten übernehmen?
Einen automatischen Import gibt es nicht. Für den Start brauchen Sie aber auch nur zwei Werte je Person: den Stand des Überstundenkontos und den Resturlaub. Beide trägt der Admin als Korrekturbuchung mit Begründung ein.
Wie kommen die Zeiten in die Lohnabrechnung?
Als CSV mit einer Zeile je Person und Monat. Welche Spalten in welcher Reihenfolge enthalten sind, legen Sie in Exportprofilen fest, passend zu dem, was Ihre Lohnbuchhaltung erwartet.
Erwartet Ihre Lohnsoftware ein bestimmtes Importformat, ist ein individueller Export dafür problemlos möglich. Er ist nicht im Monatspreis enthalten, wir berechnen ihn nach Aufwand. Sprechen Sie uns an.
Jeder Export wird protokolliert und markiert die exportierten Monate. Wird ein exportierter Monat später wieder geöffnet, sehen Sie das.
Sehen wir, wo gestempelt wurde?
Ja, wenn Sie es einschalten. Dann hält jeder Stempel den Standort im Moment des Stempelns fest, als Koordinaten mit Genauigkeit. Das hilft, Zeiten im Außendienst oder auf Baustellen auf Plausibilität zu prüfen. Sehen können ihn nur Admin und zuständige Leitung am einzelnen Eintrag.
Eine permanente Ortung gibt es nicht: keine Ortung zwischen den Stempeln, keine Karte, kein Bewegungsprofil. Wer die Ortung ablehnt, stempelt trotzdem. Nach dem Monatsabschluss löschen wir den Standort. Weil die Funktion Verhalten sichtbar macht, gehört sie in die Betriebsvereinbarung.
Wie gehen Sie mit Krankheit um?
Gar nicht, und das mit Absicht. Gesundheitsdaten speichern wir nicht. Eine Leitung kann eine sonstige Abwesenheit ohne Grund eintragen. Legt jemand während des Urlaubs ein Attest vor, wandelt die Leitung die Urlaubstage um, ohne dass ein Grund im Tool steht. Kollegen sehen im Teamkalender nur „abwesend“.
Was muss der Betriebsrat wissen?
Einige Funktionen machen Verhalten oder Leistung einzelner Beschäftigter sichtbar, etwa das Änderungsprotokoll, die Hinweise zum Arbeitszeitgesetz oder die Monatsübersicht. Wir kennzeichnen sie, damit Sie sie in einer Betriebsvereinbarung regeln können. Die vollständige Liste steht auf der Seite Datenschutz und Mitbestimmung.
Wo liegen unsere Daten?
Die Anwendung läuft in einem Rechenzentrum in Deutschland. Für die Daten Ihrer Beschäftigten sind wir Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO, den Vertrag dazu erhalten Sie mit der Einrichtung.
Push-Nachrichten laufen technisch über Apple und Google. Deshalb enthalten sie weder Namen noch Arbeitszeiten.
Haben wir Standorte im Ausland?
Kein Problem. Jeder Standort hat seine Zeitzone, Zeiten werden in der Ortszeit angezeigt. Feiertage berechnen wir für deutsche Standorte nach Bundesland, für Standorte im Ausland tragen Sie sie selbst ein. Die Hinweise zum deutschen Arbeitszeitgesetz gelten dort nicht.
Können wir Rechnungen schreiben?
Ja, aus abrechenbaren Projektbuchungen abgeschlossener Monate, mit freien Positionen dazu. Beim Festschreiben prüfen wir die Pflichtangaben nach § 14 UStG, vergeben die Nummer und erzeugen eine E-Rechnung im Format ZUGFeRD oder XRechnung. Storno und Rechnungskorrektur bekommen eigene Nummern.
Den Versand per E-Mail übernimmt das Tool. Eine Übermittlung über Peppol oder Behördenportale nicht, dort laden Sie die XRechnung hoch.
Kommen wir an unsere Daten wieder heraus?
Jederzeit: Arbeitszeitnachweise als PDF, Monatswerte als CSV und das Rechnungsarchiv mit allen Originalen. Nach einer Kündigung können Admins und Buchhaltung bis zum vereinbarten Löschdatum weiter alles lesen und exportieren. Danach löschen wir den Mandanten vollständig. Die Aufbewahrung von Rechnungen und Arbeitszeitnachweisen liegt dann bei Ihnen.
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns.
Zugang
Excel ablösen, ab diesem Monat.
Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail mit Firma, ungefährer Benutzerzahl und dem ersten Admin. Wir richten Ihren Mandanten ein, der Admin bekommt eine Einladung und legt los. Wer schon einen Zugang hat, meldet sich direkt an.
kontakt@simpletimetracker.de · app.simpletimetracker.de